STARKES ZEICHEN BEIM KREPPEL-TURNIER AM 14.02.2026

Am Samstag, 14. Februar, wurde der Bolzplatz im Grünzug Gederner Straße zum Treffpunkt für junge Fußballbegeisterte: Beim Kreppel-Turnier des Projekts Bolzplatz-Kick standen Teamgeist, Fairplay und jede Menge Spaß im Mittelpunkt.

Als Fußball-Blitz-Format für alle 6- bis 14-Jährigen brachte das Kreppel-Turnier zahlreiche junge Kickerinnen und Kicker auf den Platz. Eingeladen waren Kinder und Jugendliche – ganz unabhängig von Spielerfahrung, Geschlecht oder Vereinszugehörigkeit. Und die Resonanz übertraf alle Erwartungen: Rund 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schnürten ihre Sportschuhe und sorgten für ein lebendiges, bunt gemischtes Starterfeld.

MEHR ANDRANG ALS ERWARTET

Was zunächst als erstes größeres Event des Projekts angekündigt war, entwickelte sich zu einem vollen Erfolg. Bereits im Vorfeld berichtete auch die Presse über die Initiative. Unter der Überschrift „Bolzplatz-Kick: Wie aus Hetze Gemeinschaft wird“ wurde die besondere Geschichte des Projekts beleuchtet, verbunden mit der Einladung zum Kreppel-Turnier. Maßgeblich geprägt wurde die Veranstaltung vom 17-jährigen Makkabäer David. Mit großem Engagement organisierte er die Aktion – von der Idee über die Planung bis zur Umsetzung.

Dass am Ende deutlich mehr Kinder kamen als ursprünglich erwartet, zeigt, wie groß das Interesse an einem offenen, geschützten und sportlichen Angebot im Stadtteil ist. Das Turnier steht damit nicht nur für ein gelungenes Sportevent, sondern auch dafür, was entstehen kann, wenn eine Idee gemeinsam getragen wird. Aus einer Initiative wurde ein lebendiger Nachmittag auf dem Bolzplatz – mit zahlreichen Beteiligten und spürbarer Begeisterung.

FAIRER WETTKAMPF

Der Bolzplatz-Kick ist aus einem klaren Anliegen heraus entstanden: Nach antisemitischen Angriffen auf jüdische Kinder und Jugendliche sollte wieder ein sicherer Raum entstehen, in dem alle gemeinsam spielen können. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von TuS Makkabi Frankfurt sowie vom Projekt Zusammen 1 von MAKKABI Deutschland, das sich gegen Gewalt und Diskriminierung im Sport einsetzt. So überzeugten die Teams auf dem Platz nicht nur mit starken Leistungen und Einsatzfreude sondern auch mit gegenseitigem Respekt.

STARKES MITEINANDER AUF UND NEBEN DEM PLATZ

Die Organisation und Leitung sorgten für klare Strukturen und eine durchweg positive Atmosphäre. Und passend zum Fastnachtssamstag durften natürlich auch die namensgebenden Kreppel nicht fehlen. Diese schufen einen süßen Abschluss für ein rundum gelungenes Turnier – welches eindrucksvoll gezeigt hat, wie aus einer schwierigen Ausgangssituation ein starkes Gemeinschaftsprojekt entstehen kann. Wo früher Ausgrenzung und Angst standen, wurde nun gemeinsam gespielt, gelacht und angefeuert – ein starkes Zeichen für gelebten Zusammenhalt.

 

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