Wie Phönix aus der Asche

Der letzte Monat war nicht gut um die Zweite Herren von Makkabi bestellt. Drei Niederlagen hintereinander waren der Tatsache geschuldet, dass ein Großteil des Teams gesundheits- oder jobbedingt gefehlt hat und die noch vorhandenen Spieler zu wenig Unterstützung hatten und damit nicht ihr volles Potential abrufen konnten. Die Partie gegen den Landesligaabsteiger aus Okarben war also imminent wichtig. In dieser stark ausgeglichenen Liga, hat es ein Aufsteiger immer schwer und 1-2 Siege können und werden über Triumph oder Kalamität entscheiden. Der Gast hatte zwar ebenfalls Verletzungsprobleme, kam aber auf allen Positionen gut besetzt und nach einem sportlich gesehen positiven November, welcher einen Plus-39-Kantersieg gegen Steinberg und zuletzt noch einen Sieg gegen den damaligen Tabellenzweiten aus Sulzbach beinhaltete.

Makkabi warf gleich alle vorhandenen Stammspieler ins Gefecht. Vorne lief der Ball recht vernünftig durch die Reihen, aber das schnelle Passspiel und die Treffsicherheit der Gäste machte dem Gastgeber zu schaffen. Eine defensive Umstellung und bessere Arbeit am offensiven Brett verschafften Makkabi einen guten Lauf in der zweiten Hälfte des ersten Viertels, so dass man mit 21-18 in die Pause gehen konnte. Von der Bank kamen Spieler der Dritten Herren, welche einen fantastischen Job machten. Auch wenn es da gewisse Abstimmungsschwierigkeiten gab, gestaltete sich der Rest des Weges gleich. 21-15, 22-15, 22-15 lautete das jeweilige Zwischenergebnis der nächsten Viertel. Makkabi spielte tollen Team Basketball, bewegte den Ball schnell, fand die heißgelaufenen Spieler in den richtigen Phasen. Das 86-63 stellte die bisherige Bestleistung in der Offensive dar.

Somit hat Makkabi seine Bilanz auf 4-4 ausgeglichen und die Möglichkeit zum Verschnaufen gegeben. Nächsten Sonntag gastiert Sulzbach bei uns. Ein weiteres richtungsweisendes Spiel, denn jeder kann in dieser Liga noch Platz 2 bis 9 belegen und es gilt, rechtzeitig genug, ausreichend Siege zu sammeln.

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