Schwarzer Sonntag Teil 1 – Dritte Herren

Der perfekte Saisonbeginn der Dritten Herren ist längst vergessen. Die Offensive gestaltet sich immer mehr als Krampf, geschuldet der irregulären Trainingsteilnahme vieler Spieler sowie berufs- und urlaubsbedingten Abwesenheit eines Teils des Teams im Training, aber auch im Ligabetrieb.

Diesmal waren die Stadtrivalen der Skyliners zu Besuch. Um die erste Halbzeit kurz zusammenzufassen, braucht man nicht mehr als die Feststellung, es war Not gegen Elend. Die Offensive der Gastgeber war einfallslos und von unforcierten Ballverlusten geprägt und man war absolut verdient mit acht Punkten hinten. 

Vollkommen anders gestaltete gestaltete sich das dritte Viertel. Gleich sechs Akteure haben in der Halbzeitpause das richtige Zielwasser trunken können und trafen den gegnerischen Korb in diesem Viertel. Ab Mitte des letzten Viertels, war es ein Spiel auf Messers Schneide. Die Kulmination war aber in den letzten elf Spielsekunden, in welchen erst das Kampfgericht, dann die Schiedsrichter, dann die Skyliners, dann wieder die Schiedsrichter jeweils einen Fehler machten, Makkabi den vermeintlichen Siegkorb zwei Sekunden vor dem Ende erzielte und die Schiedsrichter diesen im Zuge eines erneuten Fehler annullierten. Souveränität sieht anders aus. Der letzte Angriff der Gäste wurde abgewehrt und man ging in die Verlängerung. Die Skyliners erwiesen sich zu Beginn als mental frischer, aber Makkabi steckte nicht auf und ging in der letzten Minute in Führung. Die Skyliners glichen aus, die Skyliners bekamen ein Geschenk durch eine erneute katastrophale Fehlentscheidung der Makkabäer und gleich drei aufeinander folgende Pfiffe der Schiedsrichter. Dies ließ die Skyliners als Sieger das Spielfeld verlassen.

Das Spiel war nicht schön, aber umkämpft und spannend. Die Schiedsrichterleistung war schlichtweg indiskutabel, was sich nicht auf die Niederlage Makkabis bezieht, sondern auf einen schlechten und überheblichen Spielführungsstil. Weiter geht’s am nächsten Sonntag in Bad Schwalbach.

Translate »