Herren 1 mit zweitem Saisonsieg im Derby

 

Vergangenen Samstag traf die Mannschaft der ersten Herren im Frankfurter Derby auf das Team von Eintracht Frankfurt. Die „Ubuntu“-Truppe von Coach Jonas Issa musste dabei von Beginn an auf wichtige Akteure wie Lukas Beuschlein und Emeka Erege verzichten und daher auf andere Leistungsträger zurückgreifen. Die Gäste, die die Mannschaft der 2. Regionalliga bereits seit mehreren Jahren zur erweiterten Ausbildung ihrer Jugendspieler nutzen, waren auch am Wochenende mit dem vermutlich jüngsten Kader der Liga aufgestellt. Trotz der Unerfahrenheit dieses Team sind sie als Gegner nicht zu unterschätzen und immer wieder für eine Überraschung gut.

Der Ton wurde zu Beginn des ersten Viertels dennoch von den Gastgebern angegeben. Wie bereits im Spiel zuvor überzeugte die Heimmannschaft durch aggressive Verteidigungsarbeit und zwang die Gäste dadurch zu Ballverlusten und einer geringen Punkteausbeute. Doch nicht nur die Eintracht hatte Probleme den Ball zu kontrollieren – auch Makkabi hatte aufgrund fahrlässiger Pässe und schlechter Entscheidungen viele Turnover, wodurch sie die Gegner wieder ins Spiel kommen ließen. Unbeirrt kämpfte sich das junge Team von Eintracht Frankfurt somit zurück und spielte die Halbzeit souverän zu Ende. Sie verringerten Schritt für Schritt die Punktedifferenz und beendeten die erste Hälfte mit nur drei Zählern Rückstand (35:32).

Auch die zweite Hälfte blieb spannend. Trotz einem erneuten Blitzstart der Gastgeber und einer 9-Punkte-Führung Mitte des dritten Viertels, ließen sich die Gäste nicht abschütteln. Durch einen starken Lauf waren sie erneut auf einige Zähler dran und machten der eigespielten Mannschaft von Makkabi das Leben schwer. Kurzzeitig hatte man sogar das Gefühl, die Gastgeber würden die Führung und das Spiel aus der Hand geben. Eine Umstellung auf Zonen-Verteidigung sowie eine starke Offensivleistung angeführt von Leander Sielaff (20 Punkte / 2 Dreier) und Lukas von Gierke (18 / 2) verhinderten jedoch Schlimmeres.

Die letzten Spielminuten wurden dann jedoch besonders dramatisch. Wichtige Zähler sowie starke Reboundarbeit vom ehemaligen Eintracht Spieler Rodi Cicek (11 / 9 Rebounds) resultierten in einer 3-Punkte-Führung für Makkabi kurz vor der Schlusssirene. Der Eintracht blieb damit eine letzte Chance dieses Spiel in die Verlängerung zu schicken. Mit vier Sekunden auf der Uhr verfehlten sie jedoch den entscheidenden Dreipunktewurf und mussten damit eine bittere Niederlage hinnehmen – ein hart erarbeiteter Sieg für die Gastgeber (69:66).

Trotz einer nicht allzu überzeugenden Leistung äußerte sich Trainer Jonas Issa positiv nach dem Spiel: „Nach der Absage des 2. Spieltages waren alle froh überhaupt wieder auf dem Feld stehen zu können. Wie man auch dieses Wochenende [TV Langen 2 vs. SG Lützel-Post Koblenz 2] gesehen hat werden vermutlich noch mehrere Spiele in dieser ungewöhnlichen Saison gestrichen. Da spielen wir jedes Spiel als wäre es das letzte. Ein Sieg ist ein Sieg! Wir werden natürlich trotzdem daran arbeiten, die nächsten Spiele weniger spannend zu gestalten.“ Sollte alles glatt laufen, geht es nächsten Samstag gegen den Aufsteiger aus Weiterstadt, der bisher keines seiner drei Spiele für sich entscheiden konnte – Makkabi ist trotzdem gewarnt, da es sich wieder um eine junge, dynamische Mannschaft handelt, die einem sicherlich einiges abverlangen wird.

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