Ein Festival der Ts (MAKK 2)

Zu Gast beim Tabellenersten und mit der Chance auf den zweiten Platz, begab sich unsere Zweite, immer noch nicht komplett (dieses eine Spiel wird mit Sehnsucht erwartet), nach Hofheim. Der Gegner wartete mit einer vollen 12-Mann-Truppe auf.
Ab der ersten Minute wurde klar, welchen Lauf diese Partie nehmen würde. Eine Intensität und Härte, die absolut atypisch für die Bezirksliga ist, erwartete die Makkabäer, welche jedoch keinen Zentimeter preisgaben und mit gleichen Waffen antworteten. Zwar forcierte Hofheim Ballverluste der Makkabäer, aber auch unsere Jungs ließen den Hofheimer Motor nicht ins Starten kommen. Die erfolgreichen Distanzwürfe verschafften Makkabi eine Führung nach dem ersten Viertel. Die Gastgeber erwischten den besseren Start in den zweiten Abschnitt. Makkabi musste aufgrund von Foulproblematik durchrotieren, was offensiv zunächst einen Bruch ins Spiel brachte. Ein toller Lauf zum Halbzeitende ließ Makkabi auf zwei Punkte rankommen.

Das dritte Viertel erwischte Makkabi kalt, und das nicht nur im übertragenen Sinne. Man ließ Punkte zu, erzwang seinerseits Fouls, welche endlich gepfiffen wurden, konnte jedoch von der Freiwurflinie kein Kapital daraus schlagen. Das letzte Viertel wurde dann zur garbage time. Zwar war Makkabi nicht zu weit weg, aber Hofheim konnte das Ding abgeklärt nach Hause schaukeln. Den endgültigen Rückstand von 20 Punkten, welcher mit 58-78 die höchste Niederlage der Zweiten seit dem 19.09.2015 (45-65 gegen den damaligen Meister) bedeutete, stellten viele freebies von der Freiwurflinie her. Die Schiedsrichter beschlossen, das Spielende zu einer Freiwurforgie verkommen zu lassen. Ganze fünf technische Fouls wurden gegen Makkabi gepfiffen. Ohne jegliche Exzesse auf dem Feld oder abseits dessen, sondern einfach nur so. 

Durch diese Auswärtsniederlage, fällt Makkabi mit einem ausgeglichenen Ergebnis nach sechs Spieltagen auf den fünften Platz zurück. Man hat zwar die beste Defense der Liga sowie die zweitbeste Punktdifferenz, aber für die eigens auferlegten Maßstäbe reicht es nicht aus. Man erhofft sich eine Steigerung noch bis Ende der Rückrunde.

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