Sport Inklusionswoche in den Sommerferien 2022

Sport Inklusionswoche – weil Sport verbindet

Die Sport Inklusionswoche im Juli 2022 – ein Sportangebot für alle Kinder und Jugendliche mit sowie ohne Einschränkungen in der ersten Ferienwoche der Sommerferien bei dem alle Teilnehmenden verschiedenste Sportaktivitäten und Spiele erleben können! Hier werden dank des geschulten Personals und den abgestimmten Übungen und Spielen jede Menge besondere gemeinsame Momente gesammelt, die die Sportwoche zu einem unvergesslichen Ereignis machen!

Hinweis: Umkleidekabinen vor Ort sind zwar vorhanden, dennoch bitten wir alle Teilnehmenden vorab bereits in Sportkleidung zu erscheinen.

Zeitraum: 25.-29. Juli 2022, täglich von 9-16 Uhr
Veranstaltungsort: Fabriksporthalle Frankfurt, Wächtersbacher Str. 80, 60386 Frankfurt am Main
Teilnahmegebühren: 99 € (Solidarprinzip möglich)
Inkl. Mittagessen und geschultem Personal

Erreichbarkeit per ÖPNV: Mit den Buslinien 41 und 44 zur Haltestelle „Schlitzer Straße“ sowie mit den U-Bahn-Linien U4 und U7 bis zur Haltestelle „Gwinnerstraße“.

Allgemeine Fragen und Anliegen per E-Mail an: petra.pressler@sportjugend-frankfurt.de

Das Anmeldeformular befindet sich weiter unten auf dieser Seite!

 

Die Sportjugend Frankfurt möchte mit ihren Kooperationspartnern in gezielten Angeboten den Inklusionsgedanken in ihren Projekten nachhaltig umsetzen. Im Fokus stehen die Beseitigung von Barrieren und die Integration in bestehende Freizeitangebote ihrer Mitgliedsvereine und Projekte. Auftakt ist eine „Inklusionswoche Sport“ in den Sommerferien 2022. Obwohl die Sportangebote in Frankfurt für alle Jugendlichen offen sind, hatte man bisher nur wenige Besuchende mit Einschränkungen, die das Angebote wahrgenommen haben. Um dies zu ändern, möchten wir gemeinsam mit der Sportjugend Frankfurt den Inklusionsgedanken in unseren Projekten nachhaltig umsetzen.

Die SJF sowie die Kooperationspartner möchten allen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Teilhabe an den verschiedenen Projekten der Sportjugend und denen der Kooperationspartner ermöglichen und gemeinsam neue Projekte initiieren. Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft kann allerdings erst dann ermöglicht werden, wenn alle relevanten Barrieren für eine solche Teilhabe aktiv beseitigt werden. Dazu müssen die Barrieren, zu denen eben auch bestimmte Zugangsvoraussetzungen oder Verhaltensmuster der Bevölkerung zählen können, differenzierter betrachtet werden.

Inklusion bedeutet die Einbeziehung von Jugendlichen mit Einschränkungen in das gesellschaftliche Leben sowie gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe. Im Sport bedeutet das, dass alle selbst entscheiden können sollten, wie sie sich bewegen. Durch konkurrenzfreies Spiel, oder bei Wettbewerben, können durch körperliche Reaktionen im Sport die Sinneseindrücke stimuliert werden. Es müssen Freizeitaktivitäten erschlossen werden, die dafür geeignet sind, dass Menschen mit Einschränkungen daran teilhaben können. Da es der Inklusionsidee widerspricht Sonderwege zu entwickeln, sollten dies aber keine „speziellen“ Angebote sein, sondern allgemeine Freizeitangebote örtlicher Vereine.

Wir wollen während den Schulferien eine „Inklusionssport Ferienwoche“ anbieten, in der Kinder und Jugendliche mit und ohne Einschränkungen zusammen Spaß haben und verschiedene Sportarten kennenlernen können. Das Motto „Sport verbindet“ soll dabei im Vordergrund stehen. Es beinhaltet ein auf die Bedürfnisse der Einzelnen und der Gruppe zugeschnittenes vielseitiges Sportprogramm, wie z.B. Laufen, Springen, Werfen, Klettern, Ballspiele, Hockey, Seilspringen, kreatives Turnen, Koordination, Fangspiele, Boxen, Tischtennis und vieles mehr. Die Veranstaltung wird in einer barrierefreien Sporthalle stattfinden.

„EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN“

Ziel der Veranstaltung ist es zum einen, die Kinder und Jugendlichen zu fördern und zu entwickeln, aber auch, im Sinne der Inklusion, Kinder mit und ohne körperliche Beeinträchtigung zusammen Sport treiben zu lassen und Spaß zu haben. Ganz natürlich, ganz selbstverständlich, so wie es zu einer starken demokratischen und sozialen Gesellschaft, in der wir leben wollen, auch gehört.

Das bedeutet (Zugangs-)Barrieren vollständig abzubauen. Mit Zugangsbarrieren sind keinesfalls nur räumliche Barrieren gemeint (dies wird oftmals spontan mit dem Begriff „Barrierefreiheit“ assoziiert), sondern gleichermaßen auch sprachliche Barrieren, soziale Barrieren (wie Berührungsängste, Vorurteile, Diskriminierung), aufgabenbezogene Barrieren (z.B. im Hinblick auf Sportarten, Spielabläufe, usw.) oder institutionelle Barrieren wie bestimmte Zugangsvoraussetzungen (etwa für die Mitgliedschaft in einem Verein oder für eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt).

Mittelfristiges Ziel ist es, für Kinder und Jugendliche, mit und ohne besondere Bedürfnisse, die Möglichkeit zu bieten, in einem spezialisierten und favorisierten Regelangebot ihren Platz zu finden. Gemeinsam Freude und Spaß an der Bewegung, unter Regeleinhaltung, steht dabei im Vordergrund. Gleichzeitig werden individuelle Möglichkeiten und Grenzen im Sport erfahren. Jeder ist willkommen – und kann seine sportlichen Fähigkeiten und Interessen mit einbringen!

    Anmeldung zur Sport Inklusionswoche vom 25.-29.07.2022

    Bitte beachte, dass das Formular vollständig ausgefüllt werden muss! Pflichtfelder sind mit einem * gekennzeichnet!


    männlichweiblichdivers

    Einzugsermächtigung

    Solidarprinzip

    Wir leben und befürworten das Solidarprinzip!


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